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1 (1821)
Entstehung
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§. 102.

In dem Gehirn und Rückenmark, so wie inallen Nervenknoten, aber auch in einzelnen Ner-ven z. B. in dem Kopftheil des sympathischen Ner-ven, in den Riechnerven, ist die Marksubstanz miteiner eigenthümlichen weicheren, grauen Substanzverbunden, die gröfstentheils, doch keineswegesganz aus Gefäfsen besteht.

Anm. Man findet in der grauen Substanz dieselbe ünre-gelmäfsige Masse,wie in der weifsen, so dafs auch Barba.ihre Kügelchen nicht unterscheidet. Au den mehrsten Stellenstüfs.t die graue unmittelbar an die weifse; an andern, beson-ders im kleinen Gehirn, liegt eine gelbliche Mittelsubstanz zwi-schen beiden, die indessen der grauen näher verwandt ist. Inden Hirnschenkeln hat die graue Substanz eine schwärzlicheFarbe.

§. 103 .

Man hat die Nerven wie die Muskeln, in diedes thierischen und des organischen Lebens einge-theilt, doch läfst sich diese Eintheilung keineswegsdurchfahren, am wenigsten anatomisch, denn dieVerbindung mit Ganglien, die. weichere Substanz,ein rüthlicheres Ansehen sind nicht so sichere Kenn-zeichen der organischen Nerven, als man hin undwieder behauptet hat, indem man den sympathi-schen Nerven zu sehr isolirte.

§. 104 .

Das Centralende der Nerven ist im Gehirnund Rückenmark, wo sie häufig mit der grauenSubstanz zusammentreten, doch ohne dafs man diefsüberall nachweisen konnte. Das peripherische