Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
85
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der Bippenknorpel wie bei den Vögeln Zwischehknöehen z. B.beim Vampyr, bei Beuteltliieren, bei den-Ameisenfressern; beivielen tritt der llutlienknochen hinzu, der. in der Mitte derLänge nach Markzellen besitzt; bei manchen grasfressenden.Thioren finden sich die Herzknochen; bei den Tatus einewunderbare Knoehenhfille als Panzer. Bei den Vögeln, vor-züglich bei den hühnerartigen, vor allen jedoch bei dem Kra-nich, verknöchern sehr früh die Sehnen der Muskeln. Einegrofse Zunahme der Knochenmasse findet sich bei den Schild-kröten; an dem Panzer vieler Fische. Knochen im Magen derCrustacecn u. s. w. Schaalen der Schaalthier.e. Stämme vielerZoophyten..

§ Sff.

Die Sehnenfascr (fibra tendiuea) ist fest undvveifs, häufig silberglänzend. Sie bildet bald dichteBündel yon sehr verschiedener Gestalt, bald häu-tige Ausbreitungen. Jene sind theils mit den Mus-keln als Sehnen (Tendines) verbunden, theils bil-den sie die mannigfaltigen Bänder (Ligamenta);diese geben mit weniger entwickelten Fasern dieHüllen für die Knorpel und- die Knochen (Perichon-drium, Periosteum), oder mit stark entwickelten F a-sern die harte Hirnhaut, die Aponeurosen.

Anm. Die Sehncn-häutc der letzteren Art, so wie die Mus«kelselmen, haben mehr den Silberglanz. Die Biinder fallen,mehr 1119 Gelbliche, vor allen die daher benannten Ligamentafavicantia. Der schwarzen Sehnenhaiite bei. den NegerhühnernIst §. 77. j,. gedacht., und dieselbe schwarze Farbe findet sichan der äufsern Hülle des Bauchmarks beim Blutegel. Alsabweichend sind noch die hautartigeii Sehnen zu nennen, vor?2uglich die des Muscalus plantaris*