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Knochen, wie in den Endstücken der Röhrenknochen liegt dasMark in Säckchen oder Bläschen des netzförmigen Gewebes;in der Röhre des Mittelstücks der langen Knochen liegt dasMark in gröberen Säcken; in den Wänden derselben, so wieüberhaupt in der Rinde aller Knochen, ist das Mark als Oelenthalten, ohne besondere Behältnisse zu haben. In den Knochender hochfliegeaden und schnellaufenden Vögel ist blos das letz-tere enthalten, und die Röhren der langen Knochen, so wieihre Endstücke, und die Diploe der breiten, und das netzför-mige Gewebe der gemischten und rundlichen Knochen sindmarkleer und mit Luft angefüllt. In den kaltblütigen Wirbel-thieren fällt der zusammengesetzte Mark-Apparat ganz weg,doch ist bei manchen z. B. Gräthenlischen viel Oel der Kno-chensubstanz beigesellt.
Anm. 2- Bei dem Hornhecht (Esox Belone) sind dieKnochen immer grün, und erhalten sich so jahrelang der Luftausgesetzt; bei der Aalmutter (Blennius viviparus) nehmen siediese Farbe erst durch das Kochen an, wie ich mich selbst über-zeugt habe; eben so bei Ammodytes Tobianus und Labrus La-pina nach A. Risso Ichthyologie de Nice. Paris 1810- 8'p. 263. Am grünsten sind sie bei Labrus aeruginosus, und wiees scheint auch ungekocht: Pallas Zoogr. Asiat. Ross. T. III.p. 266. — Bei den Negerhühnern ist'nur die Beinhaut, nicktder Knochen, von schwarzer Farbe, §. 71- 1 -
§. 85 .
Die Knochen mögen ein so verschiednes An-sehen haben, wie sie wollen, so werden sie dochimmer nach weggenommener Erde zu Knorpeln,und endlich lösen sie sich durch Einwässerung inZellgewebe auf. Sie waren auch ohne Ausnahme frü-her Knorpel.
Anm. 1. Das gilt selbst von der sonderbaren Knochen-hülle der Tatu’s, und die Herzknochen finde ich bei dum