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1 (1821)
Entstehung
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Tlieil der Wirbelsäule angcbängt sind, finde icli grofse Knor-pelstücke, so wie kleine Knochenstücke zwischen Hydatiden undmancherlei weichen Massen.

Anm. 2- Die Stellen, wo Knorpel weggenommen sind,werden gewöhnlich mit Zellgewebe, zuweilen auch gar nichtausgefüllt. Nach Verwundungen der Gelenkknorpel entstehtAnkylose oder Beinfrafs. Allein hier ist eine üble verwickelteVerletzung; dort hat man durch Wegnahme der Knorpel-haut (perichondrium) die Bedingungen zur Wiedererzeugungentweder sehr erschwert, oder ganz aufgehoben. Unter solchenUmständen schliefst sich auch die Knochenlücke nicht, z. B.nach der Trepanation. Es scheint also die angebliche Nicht-Wiedererzeugung der Knorpel nicht in diesen selbst, sondern,in Nebendingen zu liegen. Gebrochene Knochen heilen ja auchum so leichter zusammen, je näher sie dem früheren Knorpel-zustande sind.

§ 84 .

Das Knochengewebe (tela ossea) bildet dieKnochen (Ossa). Diebs sind die härtesten unterallen thierischen Theilen, gelblich weifs von Farbe,aufserlich glatt, inwendig aber in der Structur ver-schieden. Bei den breiten oder Hachen Knochensind zwei Tafeln, zwischen denen sich eine zelligeSubstanz befindet; bei den langen ist das Mittel-stuck eine Markröhre mit festen Wänden, die En-den aber sind netzförmig oder schwammig; bei denrundlichen und gemischten Knochen ist nur einedünne glatte Binde nach aufsen, inwendig aber dieganze Substanz netzförmig.

Anm. 1. Diese innere Verschiedenheit bedingt eine ver-schiedene Anordnung des Knochenmarks. In den rundlichenund gemischten Knochen überall, in dar Diploe der breiten

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