Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
76
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Ich bemerke liier nur von dem letzteren, dafs es im krankhaf-ten Zustande fast überall erscheinen kann, wo es sich gewöhn-lich sonst nicht findet.

Anm. 2. In den Tropcngegenden von Asien und Afrikaerzeugt sich im Zellgewebe des hjeuschen der Fadenwurm, Fi-laiia mediuensis. In Europa findet sich in demselben die Finne(Cysticercus Cellulosae), und es vergeht kein Winter, wo ichsie nicht in einigen menschlichen Leichen finde, und zwar vonderselben Art, wie im Affen und im Schwein. Im Reh hatkürzlich Renner in Jena eine neue, jedoch verwandte Artentdeckt.

§ 75 .

Das Zellgewebe, als das am wenigsten Ent-wickelte unter allen einfachen festen Theilen, wirdauch am leichtesten wiedererzeugt; Rillt häufigdie durch den Verlust anderer nicht wieder zu er-setzenden Theile entstandenen Lücken aus, undwuchert oft übermäfsig.

Anm. Doch finden sich alsdann die gewülmlieh im Zell-stoff vorkommenden Theile (§. 70. Anm. 2.) gswifs nicht indemselben Verhältnifs, wie sonst.

§ 76 .

Das Horngewebe (tela cornea) ist in Schup-pen oder in Fasern zerlegbar,* erscheint auf derSchnittfläche ganz gleichförmig und glatt und indünnen Lagen durchsichtig; ist hart und elastisch,und da es auf einer so niedrigen Stufte der Orga-nisation stellt, und weder Gefäfse noch Nervenenthält, zugleich den schlechtesten Wärmeleiter ab-giebt, also die eigenthümliche Wärme dem Körper