Anm. Durch jenen Zusammenhang erklären sich das Fort-schreiten der Luft, des Wassers, des Eiters, der Nadeln undKugeln; durch die stärkere Anheftung der Haut in der Mittel-linie hingegen die halbseitigen Geschwülste.
Gail an da t Memoire sur la me'ihode singuliere de guerirplusieurs maladies par TEmphyseme. In Rozier Journ. deriiys. XIV. p. 229* Vorzüglich gehören liieher die von Dor-deu und Fouquet angestellten Versuche an Thiercn. DesLetzteren .Schrift, welche die Hippocratischcn Hypothesen zusehr erhebt und verschönert, ist ünter J. Abadie’s Namenerschienen: Diss. de corpore cribroso Hippocratis seu de textumuroso Eordevii. Monspel. 1774* 4*
§• 73. 1
Das umhüllende Zellgewebe geht zum Theil indas verhüllte über; am stärksten geschieht diefs beiden Gefäfsen, ferner bei manchen Häuten z. B. denmehrsten Serösen; dahingegen ist das verhüllte hinund wieder ganz abgeschlossen, z. B. in den Lun-gen, in den Nerven u. s. w.
Anm. Daher erstreckt sich oft eine krankhafte Ausartungnur auf einen kleinen Theil, z. B. ein Eitersack in den Lun-gen. In der Schilddrüse einer Hyäne fand ich die Körner(acinf) derselben mit Wasser angefiillt, aber so, dafs man je-des für sich entleeren konnte.
§• 74 .
Das verhüllte Zellgewebe geht in den verschie-denen Organen sehr verschiedene Verbindungenein; das umhüllende ist überall mit einem wässerigenDunst angefeuchtet, und enthält an sehr vielenStellen Fett. 1
Anm. 1. Von jenem wässerigen Dunst, so wie von demFett und dessen Absonderung wird späterhin die Hede scyn.