70
St. J. Bugayski diss. de partium c. h. golidarum simila-rium abcrrationibus. Berol. 1813- 4-
J. Fr. Meckel’s Handbuch der mensclil. Anatomie. 1. B.Allgemeine Anatomie. Halle 1815. 8-
Paolo Mascagni Trodromo della Graude Anatomia. Se-conda 0]iera postuma. Firenze 1819- fol. tabb.
C. Mayer Ueber Histologie. Bonn. 1819- 8-
§. 66 .
Der tliierische Körper ist aus festen und flüssi-gen Theilen zusammengesetzt, doch haben die letz-teren das Uebergewicht; nicht allein dafs jene selbstgröfstentheils aus ihnen bestehen, sondern sie sindauch von diesen überall, bis in die feinsten Zwi-schenräume umgeben.
Anm. Manche Thiere z. B. viele Medusen sind so weichund zart, dafs sie leicht zerfliefsen; dasselbe gilt von manchenparasitischen Gewächsen z. B. Byssus subterranea. — DenUebergang des Flüssigen in das Feste sieht man unter den ein-zelnen Theilen am besten bei der Krystallinse.
• ' §• 67 .
Die Grundlage der festen Theile der thieri-schen Körper ist ein weicher, an sich formloser,allein in alle Formen leicht eingehender Stoff. Inden einfachsten Thieren läfst fielt aufser ihm nichtsdarstellen; bei den übrigen hingegen entwickelnsich immer mehr Systeme von Organen; die zu-sammengesetzteste Organisation hat der Mensch.
Anm. 1. Dieser weiche Grundstoff der Thiere (Schleim-stoff, Zellstoff) unterscheidet sich wesentlich von dem starrenGrundgewebe der Pflanzen, dem bei ihnen am passendsten so-genannten Zellgewebe. Vergl. K. A. Iludolphi’s Anatomieder Pflanzen. Berlin 1807* 8* S. 25-