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1 (1821)
Entstehung
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Bevölkerung so vieler europäischen Staaten bedeutend, undNordamerika entwickelt täglich neue Kräfte.

Anm. 2- Nichts ist Zufall, und so erhält sich ein Gleich-gewicht der Bevölkerung der Erde im Ganzen genommen nachbestimmten Gesetzen. Eine zu grofse Uebervölkerung würdebald solche Nachtheile hervorbrmgen, Seuchen, Kriege u. s. w.,dafs das Uebel gehoben würde. Es herrscht auch daher eingVofses. Gleichgewicht zwischen den männlichen und weiblichenGeburten auf der ganzen Erde. Hufeland über die Gleich-zahl beider Geschlechter im .Menschengeschlecht. In den Sehr,der Ak. der Wiss. su Berlin für 1819- S. 151- u. folg.

Anm. 3. Nähme man an, dafs von zwei Menschen insechstausend Jahren fünfhundert Millionen entständen, wie ganzanders müfste sich uns das Wachsthum der Bevölkerung zeigen,als es uns die Erfahrung aller Zeiten lehrt.

§. 53 .

Bei der Hypothese, dafs die Menschen derganzen Erde von einem Paar, also von einem Punktderselben abstammen, sieht man durchaus nicht ah,was die Menschen so früh bewogen hätte, ihre Hei-math zu verlassen, was sie durch Wüsten und übergrofse Meere geführt hätte. Mit eben dem Rechtkönnte man alsdann auch ein Entstehen der Thiereund Pflanzen an einem Ort annehmen, denn einskann fast nicht ohne das andere seyn.

Anm. 1. Das Widersinnige der Pflanzen- und Tliier-Wanderungeu leuchtet leichter ein, weil man fast alle an ge-wisse oft sehr eingeschränkte Wohuplätze gebunden sicht. Esgilt- aber dasselbe im Ganzen von dem Menschen. Vergl. E.A. W. Z immer man ns Geographische Geschichte der Men-schen und der allgemein verbreiteten vierlüfsigen Thiere. 13Th. Epz. 1778S3iS- 1 Rudolph«s Beitr. zur AnthropologieS. 107172- Huber die Verbreitung der organischen Körper.