gut treffen, als die folgenden, und eine so wichtigeSache, als die Bevölkerung der Erde, war dann demZufall überlassen. So geht die Natur nie zu Werk,und sie ist in den Mitteln zur Erhaltung einerGattung oder Art nichts weniger als sparsam oderkarg.
Anm. Im Almanach imperial Von 1810- ward die Bevöl-kerung der Erde zu 907.000,000; in Zeune’s Göa (Berlin1811. SO zu 883-070,000 Menschen, allein offenbar zu hochangenommen, indem man gegen China besonders zu freigebigist. Sehr glaubwürdig scheinen die Berechnungen von Vol-ney (aus dessen Traite du Climat et du sol des Etats ünis del’Amprique im Hannöv. Magazin 1S09 n. 83- S. 1323 — 2S-aus-gezogen) nach welchen kaum fünfhundert Millionen Menschengerechnet werden können.
Nach Stein (kleine Geographie. Zehnte Auf], Berlin 1819.s. S. 17-) sind 705,879,600 Menschen auf der Erde; nach an-dern 1000 Millionen, wovon 170 auf Europa, 550 auf Asien,150 auf Afrika Und auf Amerika 130 gerechnet Werden.
§• -W.
Die Bevölkerung steigt und fällt. Nationenblühen auf und vergehen wie einzelne Familien.Vor ein Paar Tausend Jahren lebten vielleicht ebenso viele Menschen, wie jetzt, nur anders vertheilt,und cs waltet offenbar bei dem Menschengeschlechtdieselbe Polizei der Natur, die das rechte Maafs beiallen Thieren und Pflanzen erhält.
Anm. 1. Beinahe gänzlich ausgerottc-t sind die Guanchen,die Karaiben-; geringe Ueberbleibsel sind von den alten Aegyp-tiern, Von manchen südamerikanischen Völkern. In kurzerZeit ist vielleicht Tahiti entvölkert. Was ist Italien jetzt gegensonst, was Griechenland und Nordafrika? Dagegen wächst die
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