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1 (1821)
Entstehung
Seite
42
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jedes in mancherlei Abstufungen. Vieles hierin istbeständig und keineswegs klimatisch, sondern hängtvon denselben Ursachen ab, vermöge derer dieThiere und Pflanzen ihre eigenen Farben zeigen.Das beweisen die schon farbig auf die Welt kom-menden Kinder der Neger und Amerikaner, so wiedie eigene Organisation der gefärbten Flaut.

Anm. 1. Ueber die Kinder derAmerikaner vergl. Alex. r.Humboldt (Versuch über den politischen Zustand des König-reichs Neu-Spanien. Tiib. 1809- 1- S. 120.):Ich kann ver-sichern, dafs die Kinder in Peru, Quito, auf der Küste vonCaraecas, an den Ufern des Orinoco und in Mexico nie bei.ihrer Geburt weifs sind, und die indianischen Kaciken, welcheeine gewisse Wohlhabenheit geniefsen und im Innern ihrerHäuser leben, am ganzen Körper, den innern Theil der Händeund Fufssolilen ausgenommen, rothbraun oder kupferfarbigsind. Eben so sind schon die Embryonen der Heger vonder künftigen Gestalt; Vergl. Sürnra erring vom NegerS. 4- Nach Phil- Fermin (Beschreibung der Kolonie Surinam.Berlin. 1775. 8- Tli. 1. S. 108-) sind die Negerkinder bei derGeburt um die Geburtstheile schwarz, und in einigen Tagen nachderselben zeigt sich auch die Schwärze auf dem übrigen Körper.Die gefleckten Kinder kommen gleich schwarz und weifs zur Welts. Benj. Moseley Abhandlung von den Krankheiten zwischenden Wendezirkeln. A. d. Engl. Niirnb. 1790- 8- S. 76- Der-selbe (S. 77.) erzählt ein Beispiel von einer Negerin, die einschwarzes Kind und einen Mulatten zugleich zur Welf brachte. FI. E. S aab ye . (Bruchstücke eines Tagebuchs, gehalten inGrönland 1770 78. a, d. dän. Hamb, 1817- 8- S. 179-) sagt,dafs die grönländischen Kinder bei der Geburt beinahe eben soweifs sind, als die unserigen, allein einen ungefähr 3 / v Zollgrofsen blauen Fleck in der Haut auf oder über dem ^Kreitzmit zur Welt bringen, der sich unmerklich hernach über den