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Anm, 2. Wer denkt nicht an die edlen Formen der Grie-chen, deren Nachkommen Dcnon £Vov. p. 61* Tab. 10fi« n.1* 3- 4) darin wieder erkennt. Minder feine, aber schönekräftige Gestalten bei nordischen Völkern in Europa; unter denNegern an der Westküste von Afriea; auf den Südseeinselnu. s. w., wo indessen oft das Lob der Schönheit übertriebenward, so wie man ehmals die Bewohnerinnen von Georgienund Mingrelien zu sehr erhob. Die gröfscste Ungestalt bei denPapus, nicht blos durch ihr übertrieben neger-artiges Gesicht»sondern hauptsächlich durch die langen und dünnen Gliedmaas-sen: Peron Voyage de decouvertes aux terres australes. T. 1.Paris 1S07* 4- Tab. 15* und 20.
§■ 41 .
Die vorzüglichste Abweichung unter den Men-schenstämmen zeigt sich in der Gestalt des Kopfes,indem entweder alle Theile des Schedels, besondersdie Stirne stark nipsgebildet sind; oder indem diesezumckfritt und die Seiten des Scliedels zusammenge-driiekt werden; ferner, indem die Kiefer oder dieJocubo°en zurück oder hervortreten. Es finden sich
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diese verschiedenen Formen auch nicht erst nach undnach ein, sondern sie sind schon bei dem Foctusdeutlich angelegt,
Anm. 1, Vcrgl. die §. 30- Anm. 1- genannten Schriften,Ferner: J. Fr. Blumenbach Decas I—VI. collectionis suae
craniorum diversarum gentium illustrata. Gott. 1790—1820- 4-
Anm. 2. Ich kenne nichts edleres von menschlicher Bil-dung, als den Schedel eines alten Griechen in Blumenbach'sreicher Sammlung, und wovon die Abbildung (Doc. VI. p. 5.n. 51.) kaum eine genügende Vorstellung giebr; dagegen nichtsthieriseheres, als den Schedel des Botocuden (Dec. VI. p. 15.n. 58.) der mit jenem unser einmaliges Ideal erreichenden zu-sammengehalten beinahe Schauder erregt, Dafs dessen Itfeine