ohne Hände geboren sind, haben in ihren durch Uebung nochso viel ausgebildeten Fiifsen einen nur schwachen Ersatzdafür.
§• 28 .
Der Kopf des Menschen ruht mit der Mitteseiner Grundfläche auf der Wirbelsäule in seinemSchwerpunkt und bedurfte daher keines großenNackenbandes (ligamentnm nuchae). Bei den Thie-ren hingegen tritt das Hinterhauptsloch um so mehrnach hinten, als der Hals sich ganz oder theilweiseder horizontalen Stellung des Körpers anschliefst.
Anm. Es ist falsch, wenn man sagt, das Hinterhaupts-loch trete um so mehr zurück, als das Thier sich von dermenschlichen Gestalt entfernt, oder auf einer niedrigeren Stuf«steht, denn die verschiedenartigsten Thiere kommen sich daringleich.
Dauben ton sur les differences de la Situation du grandtrou occipit.il dans l’homme et dans les animaux. Me'm. del’Ac. des sc. Paris 1764- p. 568 — 575. f.
§• 29 .
Das Gehirn als Seelenorgan eines vernünftigenWesens bekam ein größeres Uebergewicht über dieNerven und das Rückenmark, und kein Sinn wardvorzugsweise ausgebildet.
Anm. 1. Mit den Thieren verglichen, zeigt der Menschbei dem grofsten Gehirn die feinsten Nerven. S. Th. So em-merring vom Bau des m. K.2.Ausg. 1-Th. S. 85- Bestätigungdes Satzes durch J. Godofr. Ebel Obss. neiirologicae. Traj.ad V. 1788- 8- f. recus. in Ludwig Script, neurol. minor- T.III. p. 148-
Anm. 2- Besonders sehen wir das Geruchsorgan bei sovielen Thieren vorzugsweise ausgebildet. Darin übertreffen sieden Menschen leicht: er übertrifft sie sämtlich durch die gleich-