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Lage des Herzens, die Vertheilung der Gcfäfke. Das Verhiilt-nif* und dis I.age der Eingeweide, der Bauchdecken u. s. w:
Ger. Vrolik de hominc ad stamm gressunujue erectumper corporis fabricam disposito. L. B. 1795. 8- — Auch B ak-ker 1.. c. wo ein menschliches Skelett auf die vier Extremitätennicdergelegt, ein tliierisches aufrecht gestellt abgebildet ist, umdie Falschheit der Behauptung, dafs der Mensch zum Gang aufVieren, bestimmt sey, recht einleuchtend zu machen.
Amm. 2. Wenn gesagt wird, der Mensch hei aufrechtemGange sey mehr Krankheiten ausgesetzt, als die Thtere bei ih-rem Gang auf Vieren, so vergifst man, dafs alle daraus- entste-henden Nachtheile viel geringer sind, als die Vortheile, welcheer mit sich bringt. Die Frage kann auch nur eigentlich di«seyn: würde der. Mensch, wenn er hei seinem jetzigen Bau aufallen Vieren ginge, wenigeren Krankheiten ausgesetzt seyn, alsbei dem aufrechten Gang? und das würde wohl Niemand beja-hen. Wie schnell wird uns schon der Andrang des Blutes un-angenehm und selbst gefährlich,, wenn wir den Kopf'senken!'
§• 27 -
Zum aufrechten Gang bestimmt bedurfte derMensch nur zweier Fiifse, die feste Gelenke undkraftvolle Muskeln erluelten,. um den Körper mitLeichtigkeit zu bewegen-; die obern Extremitätenwurden mit kunstvoll gebildeten Händen und tasten-den Fingern versehen, und um die Arme leichterzu gebrauchen, ward das Schultergelenk ungemeinfrei.
Arm. Die Wichtigkeit der Freiheit dieses Gelenks, diekein Thier in dem Maafs besitzt, ist um so grdfser, da cs dieBasis des Tastorgans ausmacht, das dem Menschen beinahe al-lein eigenthiimlich ist. Bei den Affen- sind vier Hände, jedochalle vier gegen die unsrigen beiden sehr dürftig. Menschen, die