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z. B. bei den Raubtliieren. Bei vielen Thieren kehrt dieBrunstzeit mehrmals im Jahr wieder; die Hausthiere können zujeder Zeit empfangen. In der Art des Gebarens weichen dieTbiere von dem Menschen, dessen Becken so eigentliümlickist, aufserordentlich ab. Vergl. J. Giinth. Eberhard Ver-liandeling over het Verlossen der Koeijen. Amst. 1793- S-tabb. —R. Bland Observsiions on human and comparative Parturition.I.ond. 1794, S- — J- Chr: Gottfr. Jörg Anleitung zu einerrationellen Geburtshülfe der landwirthscliaftl. Thiere. Lpz. 180S-8- Edw. Skellet On the Parturition of the Cow. Lond. 1811-4- tabb. Ge. Willi. Stein Der Uaterschied zwischen Menschund Thier im Gebären. Bonn. 1819- 8-§• 26 .
Dem Menschen allein unter allen Säugthierenist der aufrechte Gang natürlich, d. h. vermöge sei-nes Baues nothwendig, und wir finden ihn daherbei allen Völkern ohne Ausnahme, selbst wenn siein der tiefsten Barbarei leben.
Anm. 1. Untersucht man Menschen und Säugthiere in ver-schiedenen Stellungen, so sieht man gleich, dafs der Schwer-punkt des menschlichen Körpers die aufrechte, der des thieri-sclien hingegen die Stellung auf vier Füfsen fordert. Affen,Makis, Bären uad einige andere Thiere können eine kurze Zeitauf den Hinterfiifsen gehen, da aber ihre Schwerlinie dabei ver-rückt wird, so fallen sie leicht vorüber, oder sie bedienen sich'einer Stütze, Selbst wenn Thiere aufrecht sitzen sollen, so be-dürfen sie dazu gewöhnlich einer Hülfe, z. B. des Schwanzes.
Das ganze Skelett des Menschen ist zur aufrechten Stel-lung eingerichtet; man betrachte nur die Wirbelsäule von obenbis unten, nach der Form und Verbindung ihrer Theile; dasBrustgewölbe; das Becken, desgleichen sich bei keinem Thierefindet; die Verhältnisse der Extremitäten und ihrer Theile, desKnies, der Fufssohle. Die Beschaffenheit der Muskeln, z. B.der Gefäfa — der Hinterschenkel —■ der Wadenmuskeln. Die
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