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1 (1821)
Entstehung
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zufrieden gewesen; es ist mir auch wohl be-gegnet, dafs ich mit einer ganz anderen An-sicht von einem Gegenstand,, die Vorlesunggeschlossen, als angefangen habe, denn ichhörte seihst die schwachen Gründe dafür unddie starken dagegen. Dafs sind keine geringeVorth eile.

Auch die.Zuhörer gewinnen ins ©ferne heidem freien Vortrag, als der Lehrer bald ge-wahr wird, ob sie ihn verstehen, und wenner das Gegentheil; findet,, leicht die Sachenoch einmal auf eine andere Weise darstel-len kann.

Es tadeln zwar manche Schriftsteller denpolemischen Vortrag,. allein ich halte ihn fürunerlafslich, weil er die Zuhörer viel weiterbringt. Mag es seyn, dafs der Lehrer oft un-merklich, selbst zuweilen unbewufst, ihr Ur-theil bei zweifelhaften Dingen zu sehr leitet:'in der Regel werden sie sich nur -durch dieGründe zu dieser oder jener Theorie bestim-men. Ein rein dogmatischer Vortrag in derPhysiologie scheint mir die.gröfste Anmaafsung.

Für vorzüglich wichtig hielt ich es, mög-,liehst viel factisches zusammen zu stellen, dennviele unserer, oft. mit Geist geschriebenenHandbücher trifft der gerechte Vorwurf, dafssie viel zu viel Raisonnement und viel zuwenig Thatsachen enthalten. . Jenes hilft denZuhörern oder Lesern, sehr wenig, wenn siedas Andere entbehren sollen, und wenn, man