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Name ward erhoben, die Furcht vor dem Tyrannen schwand, dasie David steinigten.
Den Tod der Geweihten schauend, sprach das heilige Opfer:Ich fürchte nichts, denn auf dem Pfade des Lebens sind meineWege. Ein Priester bin ich, ganz geweiht dem lebendigen Gotte
— und auf den Marktplatz der Stadt schritt Mardochai.
Schritt hin, den Namen Gottes öffentlich zu heiligen, undbetend sprach er: Ach gnädiger Gott, erbarme dich des Ueber-restes, verschone ihn! Seinen Gott hatte er bekannt, da rissman seinen Körper zu Boden, und wo er angebetet hatte, datötete man ihn 1 ).
„Meine Seele sehnt sich nach Dir, dem Pförtner meinerTempel, sie verlangt und schmachtet nach meinen Yorhöfen!“mit diesen Worten fiel er vor das Allerheiligste nieder undsprach: Nimm zurück aus meiner Hand meine Schlüssel! 2 )
Dort zertrat und dort fand man Sabbatai.
Dadurch angeeifert, setzte [Scheschet] auf Dich seine Hoffnungund sprach, als der Feind, ihn zu durchbohren, kam: „HöreIsrael, der Ewige ist einzig“. Man ergriff den Scheschetund führte seine Seele der Vereinigung Akibas und seiner Ge-nossen zu 3 ).
Ihr, so hat er gesprochen, klammert Euch an den schlimmenAbgott, während wir fest halten an dem ewigen Gott. Verlangtihr Fluchbeladene, Alberne, dass wir ihn vertauschen? Ihrwerdet durch mein Blut zur Hölle fahren — mich aber wirdGott auferstehen lassen.
Der Edele, Feinde ringsum erblickend, erhob sich vomStudium und schrie wie ein Löwe: Mein Gott, mein Gott! warumhast Du mich verlassen, warum, mein Vater, bist Du fern [wennes gilt], mir zu helfen! Wer dem Ewigen treu ist, her zu mir!
— und er sammelte um sich alle Söhne Levis.
Froh allesammt, sprachen sie einer zum andern: Lass nichtvom AVege des Lichtes, dann wird unser Name für die Ewigkeitverzeichnet und all unseren Glaubensbrüdern, bedrückt und be-drängt in der Fremde, wird Sühne werden durch unser Blut wiedurch die Opferung Isaks.
Mose und Isak, demutsvolle edle Brüder, wurden er-griffen, sie aber bestanden die Prüfung, stärkten sich gegen-
’) Oder: „man schnitt ihm den Hals ab“ in Anlehnung an die Ausdrucks-weise des Talmud (Chullin 27 a) ncf DIpDE und rUTty EipDO.
2 ) Taanith 29a. 3 ) Vgl. Berachot 61b.