Druckschrift 
1 (1805)
Seite
348
Einzelbild herunterladen
 

346

Diese Berechnung ist nicht auf alle Provinzenoder im Allgemeinen anwendbar, und wenn inan dieSummen, welche die Domänen im Jahre 1726 ein-brachken, sämmtlich nach dem Verhältnis vermehrenwill, so wird das Resultat um Vieles zu hoch aus-fallen. Mit einer solchen Tabelle müßte zugleichdie Geschichte eines jeden Domänenamts verbundenseyn, wenn ste zu Berechnungen brauchbar seyn soll-te. Bei den Resultaten, welche für meine Betrach-tungen daraus zu ziehen sind, kann bloß auf die in-tensive aber nicht aus die extensive Vergrößerungder Domänen Rücksicht genommen werden, und vie-le Ämter sind durch angekauste oder zu den Vor-werken gezogene Grundstücke und durch Urbarma-chung sonstiger Seen und Brücher vergrößert wor-den.

Zu meiner Berechnung, bei welcher, wegenMangel an hinlänglichen Nachrichten, die ich nurfragmentarisch erhalten konnte, keine Genauigkeitmöglich ist, mag also die von Magdeburg und vonPommern gefundene Durchschnittssumme für den Er-trag eines jeden Amts hinreichen.

Von Pommern betrug der Durch-schnittsertrag eines jeden Amts . 6970 Nthlr.

Von Magdeburg . . 9772

Die Mittelsumme ist 9371

Die 56 Domänenämter im Osipreu-ßi scheu Departement werdendarnach zum Ertrag anzu-sehen seyn mit . . 543 , 5 l 8 Rthlr.

64 im Littauenschen Dep. 599,744