Zi 9
bare Resultate ziehen könnte. Man gi'ebk uns a> u.Laß in einem gewissen Zeitraum die Zahl derMeir-fchen sich uin so und so viel vermehrt habe und da ißdies das Werk der Kolonisationen sey; man nimn rtselten auf die Vermehrung der Menschen durch si chselbst gehörige Rücksicht. Wenn unsre Zählungen d erArt zu nützlichen Resultaten brauchbar feyn solle« i,so müssen sie wenigstens folgende Z Rubriken en k-halten:
1. Die wirkliche Zahl der Menschen zu einem g e-wissen Zeitpunkte.
2. Die im letzten Jahre mehr Gebornen als G e-storbenen.
Z. Die in demselben Jahre aus andern Lände» :neingewanderten oder hiehergezogenen Kolonisten.
Wenn der preußische Staat zu Anfänge d>!esJahrs rgoZ 9,700,000 Einwohner hakte, so muß >tedie Zahl derselben zu Ende des Jahrs igo!>Z9,837,gö8 betragen, denn die Zahl der mehr Ebornen als Gestorbnen war in diesem Jahre 187,g6i!).Wenn sich bei der wirklichen Zählung eine große, °eSumme fand, fo konnte man mit Recht schließe n(vorausgesetzt, daß die Aufnahmen richtig waren )daß die mehr vorhandenen Menschen aus dem Auilt-lande eingewanderk waren; wenn man aber bei derZählung eine geringere Summe fand, und wenn so -gar in dem Jahre noch eine bestimmte Anzahl Ko -lonisten eingewanderk war, so konnte man mit Rech tschließen, daß einzelne Provinzen durch Auswande. -rungen das verloren hatten, was nach dieser Berechn >nung an der Hauptsumme fehlte.
Unter allen Notizen, welche zu Verfertigung