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1 (1805)
Seite
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die größte Zahl derMenschen hat es gar nicht bemerkt,daß diese Million baares Geld zuviel im Lande war.

Wenn in einer Provinz gegen hinlängliche hy-pothekarische Sicherheit und bei vorauszusetzender Ge-wisheik der jährlichen Zinsenbezahlung kein Geld zuden landesüblichen Zinsen zu erhalten ist, so scheintdis wenigstens ein besseres Merkmal des Mangelsan baarem Gelde zu seyn, als wenn ein Kaufmannein Fabrikant, ein Besoldeter gegen Papiersicherheikoder ans seinen ehrlichen Namen nicht so viel Gelderhalten kann, als er wohl wünschet; aber der Grunddieses Mangels an disponibel» Gelde liegt ost inganz andern Umständen, und es würde sehr voreiligseyn, wenn man daraus aus wirkliche Nakionalar-muth schließen wollte. Süd - und Neuostpreußenleiden dem Anscheine nach ietzt noch Mangel an baa-rem Gelde, und es zirknlirt vielleicht nicht Geld ge-nug, um den Tauschhandel mit Bequemlichkeit betrei-ben zu können; wenn aber Jemand mit falschen Be-griffen von dem Wert und dem Nutzen des baarcnGeldes dieser Unbeqnemlich keit abhelsen will, so wirder auffallende Fehlgriffe thun, und den Zweck, dasLand wohlhabender und reicher zu imachen, sichernicht erreichen. Weder der Staat, noch andre Pro-vinzen des preußischen Staats haben es nötig, die-sen Provinzen, wo die Zirkulation noch matt ist, unddie bei Handel und Wandel mit mancherlei Unbe-quemlichkeiten zu kämpfen haben baares Geld zuschenken; ein landschaftliches Kreditsistem dort einzu-führen, mögte vielleicht schneller wird aber ge.wiß nicht so gut wirken als das für jede Staats-verwaltung einfachste Mittel wirkt: alle Schwierig-