Druckschrift 
1 (1805)
Seite
232
Einzelbild herunterladen
 

2Z2

und nur bei einem hohen Grade des Reichthumsund des Wohlstandes der ganzen Nation sind Ver-sündigungen gegen dieses Gesetz der Natur nicht soschnell merklich, und die daraus entstehenden ÜbelnFolgen werden eine Zeitlang aufgehalten. Wennder, der den Boden kultivirt, die Einnahme, welchezur Erhaltung seines Viehstandes, seines Ackergeräthsund seines Fondskapitals angewenöet werden muß,auf andre Art verwendet, so verschlechtert er seinJnvenkarium und vermindert dadurch die Reproduk-tion seiner Grundstücke; die Düngung seiner Felderwird geringer, sein Zugvieh arbeitet nicht mehr sokräftig, und sein Ackergeräth leistet das nicht mehr,was es leisten soll dies sind die Folgen für denEinzelnen. Wenn der Staat über diese Portion desTotaleinkommens anders öisponiren will, als eg nachden Gesetzen der Reproduktion erlaubt ist, so wer-den die Folgen für den Einzelnen Folgen für denganzen Staat; die Reproduktion des Ganzen undalso das Nationaleinkommen wird vermindert, wennder Staat die zu der Reproduktion nötigen Kapi-tale und jährlichen Kosten zu einem andern Zweckverwenden will.

Die zweite Portion des Totaleinkommens, oderder reine Ertrag vom Grund und Boden ist dis-ponibel, und nur sie bewirkt den Wohlstand und denReichthum, oder die Ncacht des Staats und derNation.

Wir leben in einem Zustande und in Verhält-nissen, worin ein Staat nicht ohne disponibles Ein-kommen bestehn kann. Wir bedürfen kostbarer An-stalten und großen Aufwandes zu Erhaltung der