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1 (1805)
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zeichen des ReichthumS und sie wird bei Verglei-chung einzelner Provinzen gegen einander immer derunverdächtigste MaaSftab des wahren Wohlstandesfeyn; vorausgesetzt, daß ein Land überhaupt imStande ist, seine Bewohner von den Erzeugnissenseines eignen Grundes und Bodens zu erhalten.Diese Voraussetzung ist aus den preußischen Staatvöllig anwendbar, indem nur wenig Aiftrikte darinvorhanden sind, welche nicht so viel erzeugen, alszu dem Lebensunterhalte ihrer Bewohner nötig ist,und auch diese Distrikte von ihren preußischen Nach-baren mit deren Überfluß an solchen Produkten un-terstützt werden. Dieser aus eigenem Grunde undBoden gezogene Reichthum hängt nicht von schwan-kenden Handelskonjunkturen ab und kann nicht durchdie Veränderung der Staatswirtschaftssisteme andrerNationen zerstört werden.

Die Notizen von dem Werte der in einemStaate anS- und eingeführten Waaren können eben-falls bei den Betrachtungen über den Wohlstand undden Reichthum der Nation zu Hülfe genommen wer-den; es ist aber hier große Vorsicht nötig, um nichtaus richtigen Vordersätzen falsche Schlüsse zu ziehen.Manches Land würde weniger Waaren zur Ausfuhrliefern, wenn feine Einwohner wohlhabender wären,denn sie würden dann mehr konfumiren. Südpreu-ßen hat weniger Schlachtvieh als Schlesien; die lez-te Provinz führt kein Schlachtvieh aus und für Süd-preußen ist es noch ein beträchtlicher Ausfuhrartikel;in Schlesien konsiimirt der, der das Vieh zieht undder Städter mehr Fleisch als in Südpreußen, weiler wohlhabender ist. Noch weniger kann auf die