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Die Niederlande.
in dieser Zeit die völlige Lähmung des Handels, und denVerlust der Kolonieen an England. Ein Staat, dessenganze politische Existenz und dessen inneres Leben zunächstauf dem Handel beruht, wie der Staat von Holland,konnte, selbst bei der strengsten Bewachung und Con-trole von Seiten des französischen Kaisers, sich nicht ganzvon den geheimen Handelsverbindungen trennen, welchedoch nur ein schwaches und nothdürftig^ Surrogat fürseine ehemalige öffentliche Thätigkcit waren. Es mußtealso in Holland Unzufriedenheit mit Frankreich sich bil-den z und in Paris berücksichtigte man so wenig die in-dividuellen Bedürfnisse des Nachbarstaates, daß Napo-leon sich höchst beleidigt fand, daß die Holländer demvon ihm ausgestellten Contincntalspsteme gegen Englandabgeneigt waren.
Um dicsesContincntalsystcm in seiner ganzen Schwerein Holland aufrecht zu erhalten und geltend zu machen,ward, was vielleicht schon längst sein Plan gewesen war,von Napoleon sein nachgebohrncr Bruder Louis zumKönige von Holland bestimmt. Die Form ver-langte, daß der Rathspensionair scheinbar freiwillig rc-signirte, und eine batavischc Deputation in Paris erschien.Zu diesem Zwecke sandte der außerordentliche batavischeGesandte in Paris, der Admiral Verhucl, am18. März 1806 seinen Gesandtschaftssecrekair mit Er-öffnungen in den Haag, worüber in einem Ausschüsseder Hochmögcndcn bis zum 14. Apr. berathschagt ward.Das Resultat, das die eiserne Nothwendigkcit gebot,