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fügen zum Wert, indem wir ihn „wirklich“ nennen, noch etwas hinzu,das ihm als einem „bloßen“ Wert „fehlt“, und das können wirebenfalls nur durch ein Bild zum Ausdruck bringen wollen.
Man sagt daher auch gern, daß das metaphysische Sein eine„höhere Wirklichkeit“ sei als die Wirklichkeit, welche wir erfahren.Man verlangt damit, daß das metaphysische Sein sozusagen als„überwirklich“ gedacht wird, denn so allein kann es sowohl Wertals auch Wirklichkeit bleiben. Ja, wir müssen noch weiter gehen.Das Bild, das wir mit dem Begriff der Wertwirklichkeit benutzen,würde wenig bedeuten, wenn damit nicht der Gedanke an das Wert-verhältnis verbunden wäre, in dem das gesamte Diesseits zumJenseits steht. Denn wir würden uns für das übersinnliche oder jen-seitige Wirkliche nicht „interessieren“, falls wir nicht die Über-zeugung hegten, daß es einen „höheren“ (oder „niederen“) Wertbesitzt als alles diesseitige Sein. Es liegt also schon in der Pro-blemstellung der Metaphysik der Gedanke, daß in ihr Werte inFrage kommen, die sich von den im diesseitigen Sein zu konstatie-renden Wertgebilden prinzipiell unterscheiden, nämlich dadurch„über“ (oder „unter“) ihnen stehen, daß sie zugleich als Wirklich-keiten zu denken sind, und nur deshalb besitzen sie für den Be-griff des Weltganzen eine andere Bedeutung als die Werte, die wir,um sie rein wissenschaftlich unter Begriffe zu bringen, so zu denkenhaben, daß wir dabei von ihrer Wirklichkeit absehen.
Deshalb müssen wir auch daran immer festhalten, daß der meta-physische Begriff der „Wertwirklichkeit“ für die Wissen-schaft nichts anderes ist als ein unlösbares Problem. Diebloße Zusammenstellung der beiden Worte und dadurch zugleichder beiden Begriffe des „Wertes“ und der „Wirklichkeit“ sagt uns zuseiner Lösung jedenfalls noch nicht das geringste. Die Zusammen-stellung bedeutet rein theoretisch nur eine Frage, und erstwenn wir das Wort „Wertwirklichkeit“ als Symbol verstehen, ge-winnt es ontologische Bedeutung als überwissenschaftliche Antwort.Es weist auf ein Seiendes hin, welches wir anders als wissen-schaftlich zu denken haben, falls wir es überhaupt „denken“ wollen.
Viele Metaphysiker werden mit unserer Begriffsbestimmung desmetaphysischen Seins und des metaphysischen Denkens unzufrie-den sein. Für sie ergibt sich dann aber die Pflicht, zu zeigen, daß