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Grundprobleme der Philosophie : Methodologie, Ontologie, Anthropologie
Entstehung
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ist. Diese Zweiheit von Ich und Nicht-Ich läßt sich auch aus demMinimum des universalen Denkens nicht ausschalten. Das Ge-gebene für sich allein wäre noch kein universales Minimum, dennauch als zuständlicher Inhalt gedacht, stellt es nur das Eine dar, zudem das Andere, nämlich das Ich, dem es als zuständliches Seingegeben ist, notwendig gehört.

Dies mag genügen, um den Begriff der prophysischen „Welt“schließlich auch als den des Anfangs im System der Philosophie zucharakterisieren. Das für den Aufbau des Ganzen vor allem Wich-tige ist, um noch einmal zusammenzufassen, dies: zum Anfang ge-hören nicht nur die „unmittelbaren Gegebenheiten“, sondern auchein Ich, dem sie gegeben sind, und dies Ich muß, sobald es ein er-kennendes Ich sein soll, frei gedacht werden. Das berechtigt uns,beim systematischen Weltdenken von einem freien Subjekt über-haupt auszugehen und ihm heterologisch die unmittelbar gege-bene Mannigfaltigkeit des zuständlichen Weltstoffes gegenüber-zustellen, die in ihrer vorgegenständlichen Ursprünglichkeit nochkeine anderen Formen zeigt, als daß sie, teils sinnlich wahrnehm-bar, teils unsinnlich verstehbar, das identische Material für dasDenken der Welt überhaupt bildet.

D. DIE METAPHYSISCHE WELT.

§ 32 .

Das Ende der Philosophie.

Wie wir von diesem Anfang aus weiterkommen, d. h. welcheProbleme wir zu stellen haben, ergibt sich aus den Ausführungender vorangegangenen Teile. Wir haben zunächst in dem zuständ-lichen Weltstoff den Unterschied von sinnlich-wahrnehmbar undunsinnlich-verstehbar zu machen und dann zu fragen, wie jedesder beiden Stoffgebiete als gegenständlich geformt zu denken ist.Als Doppelresultat ergibt sich auf der einen Seite die Sinnenwelt,auf der anderen Seite die verstehbare Welt der objektivierten Sinn-gebilde. Die Sinnenwelt spaltet sich in körperliches und seelischesObjekt-Sein, und die verstehbare Welt ist auf Grund eines Sy-stems der Werte zu gliedern. Je weiter das Denken der Welt auf