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nen läßt, und wo andererseits die Wissenschaft notwendig an un-übersteigbare Grenzen stößt. So bekommt die Philosophie geradeals Wissenschaft das Recht, ja die Pflicht, zu sagen: es gibt einGebiet, das als seiend angenommen werden muß, falls der Zusam-menhang des Weltganzen nicht eine, auch die Wissenschaft inihrem Sinn bedrohende Lücke aufweisen soll, und von dem wir zu-gleich einsehen, daß die Wissenschaft es inhaltlich nichtmehr zu erkennen vermag, sich also mit der Feststellung seinerSeinsart als bloßer „Form“ begnügen muß.
Diese Bemerkungen über die Aufgaben einer Metaphysik bleibenin mancher Hinsicht noch sehr unbestimmt. Sie könnten erst durchein Eingehen auf Einzelheiten größere Bestimmtheit gewinnen.Zunächst kam es jedoch lediglich darauf an, zu zeigen, erstens, daßes überhaupt ein metaphysisches Problem gibt, und zweitens inwelcher Richtung allein seine Lösung liegen kann. Nur das einesei über die letzte Frage noch hinzugefügt. Der Versuch eines sym-bolischen Weltdenkens wird an den Begriff anknüpfen, in dem diewissenschaftliche Philosophie bereits den Ansatz zu einereinheitlichen Zusammenfassung der verschiedenen Seinsphärenfindet, und mit dem sie der „Einheit“ von Wert und Wirklichkeitsonahe kommt, wie sie es als Wissenschaft vermag, an den Begriffdes freien, prophysischen Subjekts, das zum Wert Stellung nimmt.Wir dürfen zwar bei ihm in der Ontologie nicht als dem letztenstehen bleiben, weil es noch keinen universalen, sondern nur einenpartikularen Charakter trägt. Die Frage aber, welche die Meta-physik darüber hinaus erheben muß, geht in derselben Richtungweiter, welche die Prophysik bereits eingeschlagen hat, und istdemnach so zu formulieren: läßt sich der Begriff des zu den WertenStellung nehmenden Ich in der Weise erweitern, daß das Subjektzugleich einen „kosmischen“ Charakter erhält, und kommen wir mitHilfe des Begriffs von einem freien „Weltsubjekt“ vielleicht aufden Weg, der uns das Weltganze als einen einheitlichen Zusammen-hang aller seiner verschiedenen, von der Theorie begrifflich zutrennenden Seinsarten denken läßt?
Für die Bedeutung des philosophischen Problems, auf das wirdamit stoßen, ist wichtig, daß wir uns über das Verfahren klar sind,welches wir allein einschlagen dürfen, falls wir einer Lösung näher