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Grundprobleme der Philosophie : Methodologie, Ontologie, Anthropologie
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auf ein jenseitiges Sein richtet, notwendig einen symbolischen odersinnbildlichen Charakter annimmt.

Unser Ergebnis können wir auch so formulieren: was wir für dievierte Seinsart oder das Jenseits der Welt, d. h. über die unerfahr-bare Wertrealität oder,, Sinnwirklichkeit“ zu denken versuchen, darflediglich als ein Gleichnis gelten für das, was wir „adäquat“nicht mehr bezeichnen können und rein wissenschaftlich in genaubestimmten Begriffen nie erkennen werden. Schon nach dem Wort:„Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis“, scheint es selbstverständ-lich, daß wir das Vergängliche dort „nur als Gleichnis“ nehmen, woes gilt, der „unvergänglichen“ Wirklichkeit der Werte mit unsermDenken so nahe wie möglich zu kommen. Doch in unserem Fallemüssen wir noch weiter gehen. Auch das Unvergängliche, nämlichdas als zeitlos gültig verstellbare Wert-Sein, das für sich betrachtetunwirklich ist, darf, wo wir es mit dem Wirklichen zur Einheit ver-binden wollen, „nur als Gleichnis“ gelten. Kurz: alle metaphysischenBegriffe, die wir an Hand des Materials bilden, das uns die psycho-physische Wirklichkeit, die verstellbare Welt und das prophysischeSein darbietet, sind so zu nehmen, daß sie als Begriffe von Sinn-bildern gedeutet werden müssen für ein Wirkliches, welches imJenseits liegt.

Solange wir für die metaphysische Erkenntnis den angegebenenVorbehalt machen, kommen wir in keinen Zwiespalt mit unserenfrüheren Ergebnissen. Auch die Wissenschaft kann nichts ein-wenden gegen Versuche, die Grenzen aller Wissenschaft zu über-schreiten, falls diese Versuche mit dem ausdrücklichen Bewußt-sein einer Grenzüberschreitung auftreten, d. h. mit Hilfe des sym-bolischen Denkens sich ein Gleichnis oder ein Bild von dem zumachen streben, dessen Sein zwar inhaltlich unerkennbar ist, aberseiner allgemeinen Seins a r t nach vorausgesetzt werden muß,wo wir einen allumfassenden Weltzusammenhang überhaupt den-ken wollen.

Es liegt uns selbstverständlich fern, mit der Rechtfertigung sol-cher Versuche der Philosophie den Charakter der Wissenschaftüberhaupt abzusprechen. Die metaphysischen Gedanken dürfen erstbeginnen, nachdem die Philosophie als Wissenschaft gezeigthat, was einerseits sich von der Welt theoretisch begrifflich erken-