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Grundprobleme der Philosophie : Methodologie, Ontologie, Anthropologie
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letzten „Zusammenhang“ des Weltganzen finden, der das Systemder Philosophie erst abschließt?

§ 34 .

Wissenschaftliche und symbolische Erkenntnis.

Wir werden, falls wir überhaupt von einer „Erkenntnis“ dervierten metaphysischen Seinssphäre und damit des Weltganzenals „Einheit“ sprechen wollen, genötigt sein, eine Art des Erken-nens vom Seienden zu suchen, die sich von dem, was man in derWissenschaft „Erkenntnis“ zu nennen gewöhnt ist, unterscheidet,und darüber brauchen wir, um die ontologischen Grundproblemezum Abschluß zu bringen, volle begriffliche Klarheit.

Auch die neue Art der Erkenntnis kann, um einen Inhaltzu bekommen, ihn nur aus einem der drei ersten Gebiete desSeins entnehmen. Aber das Erkennen, von dem wir jetzt reden,wird die auf diesem Wege zustande gekommenen Begriffe trotzdemanders deuten, als die bisher betrachtete wissenschaftliche Er-kenntnis es tut. Sie darf nicht glauben, daß die Begriffe sich onto-logisch auf dasselbe Material beziehen, das bei ihrer Bildungbenutzt ist. Der Denker meint ein anderes Sein als das, welches erbraucht, um a n ihm den Inhalt für seine Begriffsbildung zu finden.Nun nennt man ein Verfahren, das etwas anderes meint, als eseigentlich sagt, „allegorisch“, und insofern könnte man hier voneiner allegorischen Erkenntnis sprechen. Doch hat man sich darangewöhnt, diesen Ausdruck in einem besonderen Sinne zu nehmen,bei dem etwas spezifisch Bationales mitklingt, und infolgedessenist er dort, wo es sich gerade um ein nicht mehr rationales Ver-fahren handelt, ungeeignet. Wir tun besser, die metaphysische„Erkenntnis“ sinnbildlich zu nennen. Sie verfährt so, daßsie das, was sie aussagt, für ein bloßes Bild von dem genommenwissen will, was sie eigentlich meint. Sie unterscheidet also, so-bald sie über ihr eigenes Verfahren reflektiert, das, worauf siemit dem Bilde hinweist, vom Bilde selbst. Ein solches Verfahrenbezeichnen wir am besten terminologisch mit dem Fremdwortsymbolisch, und insofern dürfen wir sagen, daß das meta-physische Denken, das sich nicht mehr auf ein erfahrbares, sondern