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atheoretischen Wertgebiete machen. Eine solche Annahme läßtsich jedenfalls aus einem allgemeinen Prinzip heraus nicht theo-retisch bestreiten. Sobald es auch für den theoretischen Menschennötig ist, ein Gebiet des Seienden anzunehmen, in dem Wert undWirklichkeit enger miteinander verbunden sind als durch denfreien Subjektakt, dann ist es gestattet, dieselbe Verbindung über-all vorauszusetzen, d. h. zu sagen: die Welt besteht durchweg nichtaus bloßen Stücken, sondern es gibt auf allen ihren Gebieten eineVerbindung von Wert und Wirklichkeit, die zwar niemals „ge-geben“ oder „erfahren“ werden kann, deren Annahme aber trotz-dem unvermeidlich ist. So kommen wir zu dem Gedanken an eine„jenseitige Einheit“ von Wirklichkeit und Wert, und damit drängtsich ein neuer Teil der Ontologie als Problem auf, der den Na-men der Metaphysik verdient.
Das darf nicht mißverstanden werden. Wir nehmen damitnichts von den früheren Darlegungen zurück. Die am besten mitdem Worte „Wertrealität“ zu bezeichnende vierte Art des Seinsläßt sich niemals in der Weise wissenschaftlich unter einen Be-griff bringen wie die sinnliche Realität; die wir erfahren. Solangewir uns bei der Welterforschung an das uns gegebene Materialhalten, führt uns unser Denken über den ontologischen Pluralis-mus nicht hinaus, und wir müssen insbesondere das sinnlich Wirk-liche von allem Werthaften begrifflich streng trennen. Wird dochdadurch eine universale objektivierende Erkenntnis überhaupt erstmöglich. Erfahrungs wi ss e n s ch af t von einem Wirklichen, dasals Wirkliches zugleich werthaft ist, lehnen wir nach wie vor ab.Es drängt sich daher die Frage auf: was haben wir mit der An-nahme der metaphysischen „Wertrealität“ für die Philosophie alsWissenschaft erreicht? Es scheint, wir müßten jetzt weiter denVersuch machen, auch von der vierten Seinsaft eine wissenschaft-liche Erkenntnis zu gewinnen. Wie aber soll das möglich sein ? Aufden bisher erörterten Wegen kommen wir dazu nicht. Das wissen-schaftliche Erkennen muß sich immer an ein Material halten, dasentweder gegenständlich oder vorgegenständlich ist und sich dannentweder als sinnlich wahrnehmbar oder als unsinnlich verstell-bar oder als prophysisch seiend begreifen läßt. Wie sollen wir alsodurch die Wissenschaft zur Wertrealität Vordringen und damit den