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Grundprobleme der Philosophie : Methodologie, Ontologie, Anthropologie
Entstehung
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Wortes sehr wohl mit einem unmittelbaren Anfang in der an-deren Bedeutung des Wortes verbunden sein kann?

Statt Anfang sagt man lateinisch auch „Prinzip“ oder griechisch„Arche“. Darunter versteht man dann nicht das zeitlich, sonderndas logisch oder das ontologisch „Erste“. Besonders das WortPrinzip wird heute ontologisch gebraucht. Es bezeichnet das, wasallem Seienden „zugrunde“ liegt und insofern der „Anfang“ derWelt ist. So entsteht die Frage, ob das Problem des Anfangs sichauf den Anfang der Welt oder auf den Anfang des Systems be-zieht? Die Schwierigkeit, für den Aufbau des Systems einen Ge-danken zu finden, der begrifflich allen anderen Gedanken voraus-geht, ist nicht dieselbe Schwierigkeit, die dort entsteht, wo wir denAnfang der Welt als Weltgrund oder als Weltprinzip suchen. Wirmüssen, auch wo wir von aller zeitlichen Priorität absehen, unter-scheiden, ob wir ontologisch nach dem Prinzip des Seins oder lo-gisch-erkenntnistheoretisch nach dem Anfang des systematischenDenkens fragen. Wenn wir hier von dem Unmittelbaren sprechen,so haben wir es bei der jetzt zu behandelnden Frage nicht mit demAnfang der Welt, sondern mit dem Anfang des systematischenDenkens zu tun, und falls wir an diesem Unterschied festhalten,werden wir die von Hegel hervorgehobenen Schwierigkeiten da-mit beseitigen können, daß wir sagen: die Philosophie hat bei ihremWeltdenken anzufangen mit dem Minimum, das sie beimDenken des „Seienden überhaupt“ nicht entbehren kann, unddann kommen wir wieder zu dem, was wir als prophysische Sphäredes Seins bezeichnet haben.

In diesem Anfang ist dann zweierlei gleichmäßig zu berücksich-tigen. Er darf einerseits nur das Minimum an Gedanken enthalten,die notwendig sind, um mit dem Denken der Welt überhauptbeginnen zu können. Da es sich aber auch schon dabei vonvorneherein um ein Denken der Welt handelt, muß dies Mini-mum zugleich universal sein, d. h. alles enthalten, wasVoraussetzung der gegenständlich gedachten Welt überhaupt ist,und insofern haben wir die prophysische Sphäre auch als die desuniversalen Minimums zu bezeichnen. Wir können dasDenken der Welt nicht beginnen, ohne von einem Doppelbegriffauszugehen, nämlich von einem Ich, dem ein „Material“ gegeben