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zu erforschen. In allen Religionen dieser Völ-ker, der Neger in Afrika, der amerikanischen Wil-den und der hochnordischen Nationen, der Grön-länder n. s. w. finden wir den ersten Uebergaugaus dem Sinnlichen zum Geistigen, den Geist injedem Wesen zu ahnden, ihn zu verehren, ihn zubitten, wenn der Gegenstand nützlich ist, ihn zuzu besänftigen und Gaben (Opfer) darzubringen,wenn er schädlich ist. Spuren voll diesem Glau-ben finden wir in den Nymphen, den Dryadenund Hamadryaden der Alten. Es ist der unei-gentlich sogenannte Fetisdienst der Afrikaner. Sowie jeder Gegenstand hat auch jedes Land seinenGeist, und das große Ganze hat seinen großenGeist, wie die nordamerikanischen Wilden ihnnennen. Der Geist ist das Unbekannte in derNatur. Wenn daher die Grönländer gefragtwerden, was dieser Geist sei, so sagen einige sehrrichtig er habe gar keine Gestalt, andere verglei-chen ihn mit einem Bären, andere sagen er ster-be nicht, andere hingegen, ein leichter Hauch töd-te ihn. Das zarte .Gefühl der geistigen Näheschwindet bei jeder Störung. Zum Unbekanntentreibt Ahndung und Sehnsucht, und bald findensich Menschen, welche selbst meinen, oder auchglauben machen, sie hatten das Unbekannte er-forscht, sie wären im vertrauten Umgänge mit je-nen Geistern. Sie sind die ersten Priester. Siebenutzen diese Bekanntschaft mit dem Unbekann-te«, Krankheiten zu heilen, die Zukunft zu erfor-schen, und überhaupt Nutzen zu stiften oder auch