Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
325
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die Zahl, welche wir in der indischen (Zeitrechnungherrschend finden, und diese wird vertheilt in esoSaren und zehn Regierungen; die erste Regie-rung des Aloros (vielleicht El Ur, Gott des Lichts)begriff zehn solcher Saren oder 56000 Jahre; esfolgten dann die andern bis aus den Sisithroö,der von Saturn gewarnt sich ein Schiff erbauere,nachdem er vorher alle Denkmäler der alten Zeitin Siparis, der Sonnenstadt, verborgen, seineFamilie aus den Fluten errettete, und endlich un-ter die Götter ausgenommen wurde *),

Die Lehre von dem Einflüsse der Gestirneauf die Erde, sogar auf die Schicksale der einzel-nen Menschen, welche den Chaldäern zugeschrie-ben, ist eine Folge der ältesten Religion, desSonnen- und Sterndienstes. Sind Sonne, Mondund Planeten Götter, dann wissen sie, was unterihnen geschieht, und nehmen Theil an den Schick-salen der Einzelnen. So bildete sich sehr leichtdas ganze System der Astrologie. Es erhielt sichnoch, als die Religion, aus der es hervorgegan-gen, längst nicht mehr herrschte, und es ist unab-hängig von jener Religion zu andern Völkernubergegangen. Man schreibt diese Lehre den Prie-stern der Chaldäer, den Magiern, zu, aber sie lagin der Verehrung der Gestirne so natürlich, daßdiesen Priestern wohl nur die genaue und wissen-schaftliche Ausbildung der Lehre angehört.

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