Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
324
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-je Welt, aber die Thiere, welche des Lichts Wir-kung nicht vertragen konnten, starben. Als aberBelos das Land leer und fruchttragend sah, be-fahl er einen der Götter ihm den Kopf zu neh-men, das herabfließende Blut mit Erde zu ver-mengen, Menschen zu bilden und Thiere, welchedas Licht ertragen konnten. Es vollendete Belosdie Sterne, den Mond und die fünf Planeten.Dieses erzählt Alexander der Polyhistor nach demDerossoS." Am Ende dieser Kosmogonieen findetman eine Wiederholung offenbar aus einer andernErzählung derVergleichung wegen hinzugesetzt.

In dieser Sage wird deutlich von einemfremden Volke geredet, welches über das Meervon Westen, aus Afrika folglich, nach Babylonkam, und dahin Künste und Wissenschaften brachte.Der Anfang der Welt ist ein Chaos, und dieVerwirrung der frühen Natur in ihren erstenBildungen wird hier umständlicher und genauerals sonst dargestellt. Es ist eine EpikurischeLehre. Aber Belos ist in dieser Lehre schon mehrSchöpfer oder vielmehr Bildner als die Götterin den andern Kosmogonieen. Nur aus demOrganischen kann das Organische gebildet wer-den; das Weib Omoroka wird in Himmel undErde getheilc, und zur Bildung der Menschen istnörhig, daß Blutstropfen von Belos mit der Er-de vermengt werden.

Von der Sündflut hatten die Babylonierebenfalls eine Sage. Nach Berossos verflos-sen bis zur Sündflut 452000 Jahre, gerade