Rede ist. Sie sind zum Theil von der Steinartdurchdrungen. Sie kommen dort mit Hirschge-weihen vor, 8, 10 ja 15 Ellen tief vom Tage nie-der, und in der Nähe hat man Nasehorn- Lö-wen- und Hyänenknochen. Auch in den Kalktuff-lagen bei Bilsingsleben und Meißen sind Men-schenschädel gefunden worden. Aber das Vorkom-men aller dieser Knochen ist so wenig untersucht,daß man noch nicht darüber urtheilen kann. Daseinzelne Vorkommen fossiler Menschenknochen mitnicht mehr vorhandenen Thieren der Urwelt be-weißt noch nicht, daß Menschen mit ihnen gleich-zeitig lebten. Die Knochen jener Thiere findensich in manchen Gegenden in solcher Menge, daßsie leicht nach später«, örtlichen Fluten mit denMenschenknochen zuletzt untergegangener MenschenVorkommen können.
In den Mosaischen Schriften ist noch voneiner andern Nacnrbcgebenheit die Rede, dessenZeuge noch vorhanden ist, nämlich von dem Un-tergänge der Städte Sodom und Gomorra, anderen Stelle das codte Meer gekommen ist. Nichtskann uns bewegen, an der Wahrheit jener Nach-richt zu zweifeln, zumal, wenn man sie ohne denSchmuck der dichterischen Erzalung betrachtet,welche sic begleitet. Das todte Meer ist so starkgesalzen, daß fast kein lebendiges thierisches oder-vegetabilisches Wesen darin leben kann. DieBerge umher sind Kalkberge. Asphalt findet sichin Menge an den Ufern des Meeres. Die son-derbaren Umstände, unter welchen wir dieses todte