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mosaischen Lehre gleicht dem Winde, welcher nachZend-Avcsta die Wolken emportreibt, Regen zubilden; nach beiden Lehren wird die Schöpfungin sechs Tagen vollbracht, am siebenten ist Ru-hefest ; nach beiden entstehen zuerst Gewächse,dann Thiere, dann der Mensch. Die. mosaischeLehre verwarf nicht, was uralte Sage richtig über-liefert hatce, sie macht nur alles einfacher undvon Gott unmittelbar abhängiger. Dürfte manannehmen, daß einige Versetzungen in dieser Ur-kunde zufällig geschehen sind, so möchte man Vor-schlägen, das Werk des vierten Tages vor dasWerk des dritten Tages zu setzen, wodurch nichtallein die Uebereinsirmmung mit der persischenLehre genauer, sondern auch die ganze Folge na-türlicher sein würde *).
Auf diese Urkunde folgt eine andere, welcheGott nicht bloß Elohim, sondern bestanyig Jeho-va Elohim nenne, welche nicht so erhaben redetund in manchen Dingen von der vorigen ab -weicht. „Dieses" sagt sie, „sind die Erzeugun-gen des Himmels und der Erde beim Erschaffen andem Tage, als machte Jehova Elohim die Erdeund den Himmel, und alles Gesträuch des Lan-des war noch nicht auf der Erde, und alle« Krautdes Landes sproßte noch nicht, denn noch ließnicht regnen Jehova Elohim auf der Erde, und
*) Vergl. Z. A. Gablers neuer Vernich über die mo-saische SchLpsungsgeschichte. Altvrf 1795. tz. Mons undDavid keine Geologen, von D. I. Pott. Berlin 1799. g.
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