Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
277
Einzelbild herunterladen
 

277

abwendbaren Schicksale nach unerforschlicher Vor?herbestimmung unterworfen.

Brahma, Wischnu, Siw a sind die drei Haupt»götter der Indier und bilden ihre Dreieinigkeit(Irimnrti), welche mit ihren drei Häuptern schonauf den ältesten Denkmälern dieses Volkes abge-bildet ist. Brahma wird als Schöpfer, Wischnuals der Erhalter, Siwa als der Regierer undder ^Zerstörer vorgestellt. Damit verbindet dieMythe die Vorstellung von den drei ElementenErde, Wasser und Feuer, wie die Beinamen devdrei Götter in Amarasinha'S Wörterbuche, wor-aus Franz Paullinuö von So. BartholomäusAuszüge geliefert hat, deutlich zeigen *). IhreWeiber sind GaraSwati, die Göttin der Spracheund Geschichte, Lakschmi, die Göttin der Schön-heit-und des ReiHes, undBhavani oder Parvati,die Göttin der Zeugung und Zerstörung. Aldden Untergöttern gehören Ganesa, der Gott deeGeschäfte, vorgestellt mit einem Elephaurenrüssel,dem Symbol der Geschicklichkeit; Skanda, derFürst der himmlischen Heere, der Sternengottund Indra, der Herr der Planeten und derSonne. Auch haben sie heilige Thiere. Diesesind der Schwan, der Ochse, und die Kuh, der-Llephant, eiu Mfer mit glänzenden Flügeln undher Rabe.

Ein Haupzug der indischen Lehren ist dke

*) dradin-iiiiciiin ancU pMilliua

a Leo LarckolomLöo Itoiri. 17Ü1. 4,