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1 (1821)
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res hole und setzt bald hierauf hinzu: Es istjetzt ausgemacht, daß es sich in Lusitanien undGaliizien findet. Ohne Zweifel war Portugal imAlttrthume die Hauptquelle für Zinn. Noch inden spateren Zeiten wurde bei Visen in der Pro-vinz Beira Zinn gegraben, und erst in den neu-eren Zeiten hörte der Bergbau auf. Ueherbleib-sel von alten Zinngruben haben wir selbst beiViseu gesehen, an einem Orte, welcher noch PasZinnloch (lneraco cko stanno) heißt, auch dieSpuren von einer Gangart, Flußspat nämlichim Granitgebirge gefunden. Die westliche Spitzevon England, wo sich noch jetzt Zinn in Mengefindet, mag ebenfalls den Alten schon bekanntgewesen sein, aber vielleicht kam daher nicht sofrüh und so häufig Zinn, als aus Portugal.

Beckmann har gelehrt, daß stunmim der Al-ten nicht unser Zinn sei*). Wirklich sagt Pli-nins beständig pluiicknmi ullrmn oder camlicknui,um zu übersetzen, unser Blei heißt im-

mer pliaurlaniurum. Beckmann meint NIM,stannuin der Alten sei das erste unreine Metall,welches beim Schmelzen abfließt, und welches-wirWerk nennen. Allerdings sagt PliuiuS, wasbei dem Schmelzen zuerst abfließe, sei .-nammm,was nachher komme, Silber, und was zurückbleibe, »aleim, welches zusammengeschmolzen (mitKolen nämlich) Blei giebt. Indessen mag auchdamals wohl schon das Wort staimum für Zinn

*) Geschichte der Erfindungen, Th. 4, S, 521.