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Es erhellt aus diesen Untersuchungen, das;die Heimat der meisten Gökreidearten unbekanntist, daß nur die Heimat einer der ältesten undam häufigsten gebaucten Getreideark, des Spelzesmit größter Wahrscheinlichkeit nach dem nördli-chen Persien verseht wird, daß die Heimat einer-andern ebenfalls sehr alten und häufig gebauctenGetreidearc, der Gerste, wahrscheinlich in Armeni-en sich befindet. Vielleicht wuchs in diesem Land-striche der Weizen auch wild, und ist daselbst enk^weder ganz ansgerottet oder noch zu finden. AusIndien stammen unsere Getreidearten nicht ab,und wir mögen auch schließen, daß in den alternZeiten kein bedeutendes Verkehr zwischen Indienund den westlichen Ländern war. Viele indischeGetreidearten, welche sehr gut im westlichen Asien,in Griechenland und Italien fortkommen wurden,sind gar nicht aus Indien nach andern Ländernverbreitet; andere, welche wirklich im südlichenEuropa gut fortkommen, und dort häufig undmit Nutzen gebauet werden, sind erst in spätemZeiten durch die Araber und Portugiesen nachWesten verbreitet worden. Die Alten kannten sienur aus den Nachrichten der Erdbeschreiber oderdurch den Handel, z. B. Reiß und Mohrhirse.Zwei Getreideartcn gehören wahrscheinlich Mon-golischen Völkern an, wenigstens Völkern desMittlern und östlichen Asiens, Roggen und Buch-weizen, sie waren den Alten unbekannt, und wur-den erst nach der großen Völkerwanderung undspater in Europa eingeführt. Nur ein einziges