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1 (1821)
Entstehung
Seite
218
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Schifffahrten der Portugiesen. Eine genaue An-gabe der Heimat dieses Getreides haben wir nicht.Es werden viele Arten oder Abarten der Mohr-hirse gebauet: 3orAliri.nr sacelmraruin, ceinnum,jzicolor, sogar lialepense und 3. vulAkn-gweißem, gelbem und schwarzem Samen. EineAbänderung, wie die letzte, war die von Pliniusangegebene.

Der Reiß (Orvrm sativa), orvna derGrie-chen und Römer, ist ein im ganzen wärmer»Asien häufig gebauetes Getreide, und jetzt auchim südlichen Europa, besonders in Italien nichtselten. Heyne deutet eine Stelle im Herodot (I..Z. e. 100 .) auf den Reiß, aber der Same wirdmit der kleinen Hirse verglichen, woraus hervor-geht, daß er kleiner war, als Reißkörner, auchkochte man den Samen mit dem Kelch (x.«-wE),welches bekanntlich gar nicht auf den Reiß paßt.Herodot redet hier höchst wahrscheinlich von ei-nem Ililüsous. wovon mehrere Arten, z. B. II.5al)clariffa, esculeiNms u. a. IN. in Indien ge-gessen werden, so nämlich, daß man die unreifeFrucht, Samen, Kapsel und Kelch zugleich kocht:ja man macht sogar den Kelch von II. 8abllariffoein. Die reifen Samen sind ohngefähr von derGröße der großen Hirse, die unreifen kleiner.Theophrast beschreibt den Reiß sehr genau als einindisches Getreide. Dioökorideö nennt den Reißunter den Nahrungsmitteln, dessen man sich alseiner anhaltenden Arzenei bediente; Galen führtihn ebenfalls unter den Nahrungsmitteln an.