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der Anfang nicht gemacht wurde, Ganse zu zäh-men, scheint folgender Umstand zu beweisen. Diewilden Ganse unserer Gegenden gehören zu zweiverschiedenen Arten, der Saatgansinur) und der gemeinen Gans (.^nas Je-
ne ist fast häufiger als diese, und doch findet manniemals /ä-iias gezähmt, ungeachtet sie
mit der andern Art an Gestalt/Größe, Lebensartund wohlschmeckendem Fleische ganz übereinkommt.Würde man nicht auch die Saatgans gezähmt ha-ben, wenn der Anfang damit in unserm Nordengemacht wäre?
Früher und wichtiger für den bessern Zustanddes Menschen ist der Anbau solcher Gewächse,welche den Menschen zur Nahrung bienen. Diesewird ihm dadurch sicher, und er hat nun die Zeitan seine Bequemlichkeit, an sein Vergnügen, anKunst und Wissenschaft zu denken, da hingegendas Jägervolk nur Jagd und Krieg kennt undsucht. Beide sind für sich so unterhaltend undermüdend, daß der Mensch sich keinen bessern Zu-stand wünscht, und über einen bessern nicht Nach-denken mag. Der Ackerbau fordert ein Blickenin tzdie Zukunft, und der Mensch gewöhnt sichlangsam und ruhig nach einem fernen Ziele zustreben, welches er mit anhaltender Arbeit undfestem Willen endlich gewiß erreicht; Jagd undKrieg hängen ganz vom Schicksal ab; alle, selbstdie listigen Entwürfe, müssen sogleich auögefühctwerden, und ist der Zug gegen Menschen oderThiere vorbei, dann überläßt sich der Mensch