Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
150
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IZO

Zustände zu bezeichnen. Der Gegenstand selbstkann auf andere Weise leicht kund gemacht rin!»bezeichnet werden, und hierin darf die Sprachesich Wortänderungen erlauben, nicht so Ver-hältnis; und Zustand. Es bleibt unveränderlichbestimmt, ob ein Volk die Verhältnisse durch ein-zelne getrennte Wörter, oder durch Veränderungder Endigung, durch Beugung bezeichnet, undselbst die Art Beugungen zu bezeichnen ändertsich nicht sehr, nur daß man zuweilen der Spra-che Beugungen aufdringt, welche sie von Nitturnicht hat, so wie man der deutschen Sprache denUncerschied zwischen mir und mich, zwischen demund den ausgedrungen hat. Die Veränderungen,welche das Zeitwort nach den verschiedenen Zu-ständen erleidet, sind ebenfalls beständig und be-zeichnen die nächsten Abstammungen. Vorzüglichaber sind die Hülfswörter, Sein und Haben,diese wichtigsten Bezeichnungen der Verhältnisseund dev Zustandes unveränderlich in der einmalgebildeten Sprache, Die Bezeichnungen der Per-sonen leiden ebenfalls keine Veränderung, die-jenigen ausgenommen, welche die Höflichkeit inReden verursacht. Nach diesen Regeln müssenwir die Ähnlichkeit der Sprachen und der Men-schenstamme beurrheilen, nicht nach einzelnen Nenn-und Zeitwärtern, welche Völker von den verschie-densten Stämmen mit einander austauschen.

Wenn wir auch nur nach diesem dieUeber-einstimmung der Sprachen und Stämme beur-theilen, so bleibt es doch joft schwer zu sagen,