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Negers oder Mongolen oder Amerikaners, durchäußere Einwirkung, nicht durch Vermischung, ver-ändert fei, so muß man gestehen, daß sich durch-aus kein Beispiel dafür anführen lasse. Euro-päer wohnen seit Jahrhunderten an der Küste vonAfrika und in Amerika, aber die Gestalt der Eu-ropäer ist geblieben, und nie zur Negergestalt oderzur Gestalt eines Amerikaners geworden. Unge-achtet der großen Verschiedenheit der Himmels-striche hat doch der Amerikaner um die Quellendes Missisippi weit mehrHAehnlichheit mit dem Ame-rikaner an dem Ausflüsse des Orinoko, als mitdem Europäer der sich seit beinahe zwei Jahrhun-derten in seiner Nähe niedergelassen hat. DiesenErfahrungen zufolge scheint eö nöthig, verschiede-ne Menschenarten anzunehmen, welche als bestän-dige Verschiedenheiten in ihren Hauptkennzeichendurch äußere Einflüsse nicht verändert werden.
Aber, sagen die Gegner, daraus würde nurfolgen, daß man nicht zwei oder drei Menschen-armen, sondern eine große Menge annehmen müsse,wodurch die Behauptung sich wiederum aufhebt.Kaffern und Hottentotten sind in ihrer Gestaltverschieden, und bewohnen doch schon seit langerZeit angranzende Gegenden, ohne sich in einan-der verändert zu haben. Die Gestalt vieler Ne-gervölker entfernt sich mehr oder weniger von der,welche wir als Mnstergestalt annehmen, der Ge-stalt der Negervölker am Senegal. Man darfnur die neuern Nachrichten von indischen Völkernvergleichen, um zu sehen, wie groß die Mannig»