Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
92
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Porphyr und Sandsteinboden nennen. Aber dieseVerschiedenheit bildet nnr Inseln im Meere derganzen Heimat, wovdie Dammerdc herrschendist und in allen flachen Gegenden und selbst aufverflachten Bergen den GrmrSboden so versteckt,daß sein Einfluß auf die Pflanze unbedeutendwird.

Wir sehen also ein Grundgeseh der Man-nichfaltigkeit unter dem Einflüsse von Boden undKlima; eine ursprüngliche Verschiedenheit, ausge-bildet und umgebildet nach den Einwirkungen desHimmels und der Erde; eine dreifache Ursacheim steten Zusammenhänge. Aber woher die man-nichfaltige Verbindung der Gestalten in ähnlichenGegenden? ist eine schöne klimatische Ueber-einstimmung, daß an der südlichen Spiße vonEuropa, die Heiden (Lricae) mannichfaltiger undhäufiger werden, ähnlich derSüdspitze von Afrikawo die Menge und Verschiedenheit dieser Gewäch-se den höchsten Grad erreicht hat. Auch kommenin der Nähe der südeuropäischen Heiden schon ei-nige Arten der Zaserblume (MsseinbriantlieMiM)vor, welche in der größten Fülle die dürren Ge-genden am Kap bedecken; ja man könnte nochmehr solcher Anspielungen, möchte ich sagen, aufSüdafrika in dem portttgisischen Sonnenthau(Oro8era lusitMioa) der kleinen Ipie (Ixia Lul-iroeoclirnn) ; im knolligen Dreizack (IriAlooliiubul-bo5uin) und andere Pflanzen finden. Man er-wartet nun in allen Pflanzen Aehnlichkeiten die-ser Art, und man findet sich sehr getäuscht. In