sie für Korallen aus entfernten Meeren zu hal-ten.
Der Mensch gehört also der Vorwelk nichtan; er ist das Kind der letzten Veränderungender Erde. Unter den wahren Versteinerungen fin-det sich keine Spur von ihm, und der Gang Ver-bildenden Natur, wie diese Versteinerungen leh-ren, geht von demUnvollkommnern zu dem Voll-kommnern, und es wäre der ganzen Stuffenfolgezuwider, wenn der Mensch unter den Versteine-rungen erschiene. Die Veränderungen, wodurchdie Versteinerungen in die Tiefe kamen, sindweit vor aller Geschichte. Sowohl ältere, alsneuere Geschichtforscher haben den Fehler began.gen und jene Denkmäler der Vorwelt mit histo-rischen Nachrichten von Begebenheiten auf derErde zusammengestellt. Nur könnte man behaup-ten, daß der Mensch schon in wärmern Gegendengelebt habe, als die Elephanten der Vorwelt imNorden haus'ten, und daß die Wärme dort zurZerstörung der Menschenknochen beigetragen habe,wie hier die Hälte zur Erhaltung der Elephan-tenknochen. Aber es berechtigt auf der einenSeite nichts zu dieser Vermuthung, auf der an-dern sieht man nicht ein, warum das unruhigesich sehr vermehrende Menschengeschlecht in jenenZeiten sich hätte beschränken lassen auf wenigeLänder zwischen den Wendezirkeln.
Die Natur hatte sich noch nicht entwickelt inder Vorwelt, hatte noch nicht ihre bestimmtenGränzen, und schwankte noch ungewiß zwischen