Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
77
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die Inseln von Holzstämmen im Mississippi undAmazonenstrom zusammengeschwemmt, so scheinenSteinkolenmassen der Vorwelt nicht so wunder-bar, als sie den Bewohnern alter Länder Vorkom-men. Die Zahl der Säugthierarten im südlichenAmerika scheint viel geringer, als die Zahl dersel-ben in Afrika und in Indien, die großen Inselnmitgerechnet, auch möchte dieses wohl von LenVögeln und Amphibien gelten. Ausgemacht istes, daß die größer» Säugthiere, der mit Rechtsogenannten neuen Welt fehlen, wenn auch derJaguar in Südamerika größer ist, als der afrika-nische Panther. Noch mehr erscheint Neu-Hol-land oder Australien als ein neues Land. Säug-thiere, Vögel, Amphibien, selbst vorzüglich auöge-bildete Pstanzengattnngen sind dort in weit ge-ringerer Mannichfaltigkeit vorhanden, als in äl-ter» Ländern, und die Gestalten haben überalldie Unbestimmtheit, welche sie höchst auffallendund wunderbar macht.

Nicht einmal bis zum Affen, wovon nicht diegeringste Spur unter den Versteinerungen gefun-den wird, erhob sich die organische Bildung derVorwelt, noch weniger bis zum Menschen. Blu-menbach hat zuerst, so viel ich weiß, bestimmtausgesprochen, daß es keine versteinerte oder ge-grabene Menschenknochen gebe, solche ausgenom-men, welche mit den künstlichen Jnkrnstaten vonKarlsbad gleichen Ursprung haben möchten *).

Handbuch der Naturgeschichte 9. Ausl. S. 759.