Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
55
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groben abgerundeten und zusammen verbundenenStücken des Urgebirgeö und des Uebergangsgebir-ges, das Conglomerat, oder das Todte Liegendegenannt. Mit dieser Schicht stehen die ältestenSteinkohlenlager in Verbindung, und haben sichin der Regel darauf abgelagert, nebst ihrem Be-gleiter, dem Schieferthon und den darin befindli-chen Abdrücken von Farrnkrautern und andernGewächsen der Urwelt. Zu derselben Bildunggehören auch die kalkartigen Niederlagen, her bi-tuminöse Mergelschiefer, reich an Abdrücken vonFischen, der Zechstein und ähnliche Niederlage-rungen. Der rothe Sandstein bedeckt gar oftdiese Lager. Nun erscheint der Porphyr; dieSteinkohlen und andere Lager schneiden sich anihm ab, verändern sich auch in seiner Nähe; erlagert sich in übergreifender Lagerung auf die ver-schiedenen Steinarten hin; er hebt sich über undneben denselben in hohen schroffen Gruppen in dieHöhe; er ist durchaus ohne alle Spuren organi-scher Ueberbleibsel; kurz er zeigt in seinem gan-zen Verhalten, daß er dem Feuer angehöre, underzeugt sei von einem vulkanischen Ausbruche derVorwelt.

Der Flötzkalk oder Muschelkalk ist jüngererBildung; er enthält eine Menge von versteiner-ten Schalrhieren, welche nicht selten lagerweisedarin aufgehäuft sind, so daß in jedem Lagerandere Schalthiere Vorkommen. Die Vielkamm-eigen Schnecken, und zwar die Ammoniten, dieMuscheln sind hier am häufigsten, seltner sind