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1 (1821)
Entstehung
Seite
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die im Oeninger, Pappenheimer und andern Mer-gelschiefern kommen zum Theil den Blättern be«kannter Bäume so nahe, daß man sie kaum un-terscheiden kann. Indessen ist doch auch hier diegrößte Vorsicht, wie bei den Schnecken und Mu-scheln zu beobachten, daß matt nicht verwandteArten zusammenwirft.

Die versteinerten Früchte in Kalkstein undandern Steinarten, wovon oft bei den alten Natur-forschern die Rede ist, sind keine Früchte, sondernThierpstanzen, welche man unter dem Namen derAlcyonien zusammenwirst. Wahre Früchte kom-men indessen unter der Erde mit den Steinkoh-len- noch häufiger aber mit den Braunkohlen vor.Meistens find sie so schlecht erhalten, daß mannicht bestimmen kann, zu welcher Klasse oder Ord-nung von Gewächsen sie gehören. In den Un-terlagen der Braunkohlen bei Liblar im Köllni-schen fand FaujaS St. Fond Früchte, welche denArekanüssen sehr gleichen, doch wagten Jussieu,Desfontaineö, Lamark und Thouin nicht, bestimmtdarüber zu entscheiden *). Sie gehörten höchstwahrscheinlich einer Palmenart an, und warenGegenstücke zu den Elephanten- und Nashorn-knochen im Norden. Die Früchte, welche mitdem bituminösen Holze Vorkommen, worin undwobei sich der Bernstein findet, sind sehr verschie-den beurtheilt worden, aber nach Schweiggers**)

*) äii IVluseuin cl'IIist. nst. 1. i 442-

Beobachtungen auf Reisen. Ueber d. Bernstein S. r i§>