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stakt sonst unter den höhern Thierklassen nicht wie-der erscheint, aber die nackten Beine,-worauf derVogel sonderbar schwankend einherschreitet, dasfremdartige Gewächs der Federn auf seinem Kör-per, die Lnftbehälter, die sogar von Luft durch-drungenen Knochen fehlen auch diesem sonderba-ren Thiere. Beispiellos ist in allen andern Thier-klassen der einfache Eierstock, so wie der unentwi-ckelte Keim des Eies, indem in den Eiern allerandern organischen Wesen schon der Keim sichzeigt, wenn nicht das Ei zu klein zur Untersu-chung überhaupt ist. Das hohe Alter, zu welchemdiese Thiere, des zarten Körperbaues ungeachtet,gelangen können, ist eine der jetzigen Welt unge-wöhnliche Erscheinung und zeugt von einer andernund fernen Natur, welche weniger hervorbringendund mehr erhaltend wirkte. Der Gesang dieserThiere war vielleicht der einzige Ausdruck höhererEmpfindung in den Einöden und verlassenen Wäl-dern der Vorwelt; die Vögel waren die Menschenjener Zeit.
Desto mannigfaltiger sind die Ueberbleibselvon Amphibien. Hieher gehört zuerst nach derwahrscheinlichsten Vermuthung das Thier, dessenAbdruck man im Pappenheimer Mergelschiefer ge-funden hat. Es ist einen Fuß lang; der Kopfzeigt einen langen Schnabel mit cingesenkten Zah-nen; der lange Hals hat sieben Wirbelbeine; eineZehe des Vvrderfußes erscheint äußerst verlängertund mag wohl eine Flieghaut gehalten haben;daneben befinden sich drei kleine Zehen mit Kral-