von Europa, auch in Deutschland vor. An denUfern des Wiluiflusseö im östlichen Sibirien fandman ein solches Thier noch mit Fleisch und Hautbedeckt, anch scheint es viele Haare an den Fü-ßen gehabt zu haben, welche den jetzigen Thierendieser Gattung ganz fehlen. Vom Flußpferde(Uchpoxoranaus) kommen zwei Arten unter denVersteinerungen vor; eine größer als das jetzige,die andere kleiner, und nur halb so groß. DieKnochen von jenem sind an verschiedenen Ortenin Frankreich und auch in England gefunden wor-den; die Knochen von diesem entdeckte Cuvier ineinem Sandsteine dessen Fundort unbekannt war.So auch vom Tapir. Eines dieser gegrabenen Ta-pire, wovon die Knochen hin und wieder in Frank-reich auögegrabett werden , war größer alsdas amerikanische, eines, wovon Knochen in derMontaAUL noire in Frankreich sich finden, warkleiner.
Die Hölen in Deutschland, besonders beiMüggendorf und Gailenreuth im Baireuthischen,sind voll von Knochen verschiedener Raubthiere,vorzüglich von Bärenknochen. Zwei Arten unter-scheidet man deutlich, eine mit stark gewölbterStirn und überhaupt von dem braunen Bärensehr verschieden, eine andere mit flacher Stirn,und dem braunen Bären ähnlicher. Beide sindgrößer als der braune Bär. In den eben erwähn-ten Hölen, aber auch anderwärts hat man Kno-chen von einer Hyäne gefunden, größer als diejetztlebenden, und in Rücksicht auf die Zäne der