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demie der Wissenschaften von TilesiuS*). DieserElephant hatte die Höhe des indischen Elephanten,war aber langer und, am Halse wenigstens, mitlangen Haaren bekleidet, wenn nicht gar der ganzeKörper mit langen Haaren bedeckt war, und die-ser Umstand macht es wahrscheinlich, daß diesesThier kalce Gegenden bewohnte, nicht ans war-mern Gegenden vertrieben oder verschwemmt wur-de, und endlich, daß die Ufer der Lena zu derZeit, als dieses Thier lebte, so kalt waren alsjetzt. Der Schädel war langer, als an dem in-dischen Elephanten, die Stirn ausgehöhlt, dieEckzane steckten in sehr langen Zanholen, dieUncerkinnlade war stumpf, die beiden Schenkelderselben mehr gleichlaufend, als an dem indi-schen Elephanten. Der Schmelz der Backzäne,dessen Schichtung man in geschliffenen Querschnit-ten des Zaneö am deutlichsten sieht, bildet hiergleichförmig dicke Schichten, wechselnd mit derKnochensubstanz, da er hingegen am indischenElephanten wellenförmig gekrümmte Schichten,und am afrikanischen rautenförmige Lagenmacht. Kurz es ist kein Zweifel, daß der Mam-mot von dem jetzt lebenden Elephanten wesentlichverschieden ist. Aber nicht allein in Sibirien sindElephantenknochen dieser Art gefunden worden,sondern auch an vielen Oertern in Europa undnoch jüngst im Braunschweigischen **). Nicht
*) lVIsmolr. cls clss Loisuc. sI'sdsisdonrA.
1. Z. p. 406.
**) Bieiings Geschichte der Entdeckung der bei dem