Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
11
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1'iniN und genannt werden. Die

erste hatte Backzäne wie das Nasehorn, Schnei-dezäne und Eckzane wie das Tapir, drei Ze-hen an jedem Fuße, und wie sich aus den Na-seknochen vermuthen laßt, einen Rüssel. Mankennt schon elf bis zwölf Arten dieser Gattung.Bei Paris kommen allein fünf vor; eine von denGröße eines Pferdes, zwei von der Größe eineuTapirs und zwei von der Größe eines Schafes.Bei Orleans finden sich Knochen von einer an-dern Art, welche fast die Größe eines NasehornUhatte. Vermuthlich lebten diese Thiere an denUfern der Seen und Flüsse, denn mit ihren Kno-chen finden sich zugleich Schalthiere des süßenWassers. Die Gattung ist noch»

sonderbarer. Sechs Schneidezane in jeder Kinn-lade, vier Eckzäne den Schneidezähnen ähnlichund kaum länger als sie, machen eine Reihe vonZänen ohne Zwischenraum, wie man sie nur amMenschen sieht. Die sechs Hinteren Backzänegleichen den Backzänen des Nasehorns. DieFüße endigen sich mit zwei großen Zehen,wie wir sie nur an den wiederkäucnden Thierenfinden, doch sind die Knochen des Mittelsußesgesondert und nicht in einen Fesselknochen ver-wachsen. Die Ferse gleicht der Ferse eines Ka-mels. Man hat die Knochen dieser Thiere bishernur bei Paris gesunden, und Cuvier unterschei-det fünf Arten; eine von der Größe eines klei-nen Esels mit der niedrigen Gestalt und demSchwänze der Fischotter, nebst einer Afterklaue